Regensburger Veranstaltungen, Events und Festivals

Kaum eine Stadt in Deutschland bietet Einheimischen und Touristen so viele unterschiedliche Feste, Veranstaltungen oder auch Events, wie Regensburg. Diese Stadt hat eine alte Tradition und Kultur, bindet die Moderne so geschickt in ihr Stadtbild, das Besucher hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Ob nun traditionelle Veranstaltungen rund um das ganze Jahr, Events der modernen Art oder auch Feste für die ganze Familie. In Regensburg ist für jeden etwas dabei.

Regensburg feiert jedes Jahr von Januar bis Mai in bunten Variationen:

Kinder Eishockey
Kinder Eishockey

Das jährliche Festjahr beginnt mit einem spektakulären Kinder-Eishockey Turnier in der berühmten Donau-Arena. Neben Eltern und Verwandten sind hier auch auswärtige Besucher immer gerne gesehen. Hier zeigen die Kleinsten ihr Können auf dem Eis und läuten mit diesem Turnier das Jahr der Veranstaltungen ein.

Weiter geht es im März mit dem spannenden Kurzfilmfestival:

Hier zeigen Künstler aller Art ihre eigens zusammengestellten Kurzfilme in Kunst, Komödie und Tragik. Diese Veranstaltung ist das bekannteste und wichtigste Festival der Kurzfilme in Deutschland.

Der April bietet nicht nur tolle Führungen

Neben der Museen, die ihre Tore öffnen lohnt sich hier die jährliche „Stadt-Land-Fluss“ Führung, die durch des Schifffahrts-Museums Verein organisiert und geleitet wird. Spannend wird hier die Entwicklung der Stadt Regensburg in Schifffahrt und Salzhandel dargestellt.

Das Maidult, ein Highlight dieser Region

Wer im Mai nach Regensburg kommt, wird sich über das traditionelle „Maidult“ freuen. Ein Jahrmarkt der ganz besonderen Art verwandelt diese Stadt für 14 Tage in ein einziges Spektakel. Neben den zwei Bierzelten bieten Karussells für die Kleinen, das Riesenrad für die ganze Familie und viele weitere Attraktionen ein besonderes Highlight. Die Verköstigung reicht über verschiedenste Variationen bis hin zur berühmten „ein halber Meter“ Wurst.

Im Herbst wiederholt sich dieser Jahrmarkt mit dem „Herbstdult“ und spektakulären Festen.

Der Juni bietet ein ganz besonderes Fest für die Kleinen. Mit Zelten zum Basteln, Spielen, Zuhören und erleben kommt jeder auf seine Kosten von ganz klein, bis fast schon „zu groß“.

Der Mittelalter-Markt

Mittelalter-Markt
Mittelalterliche Spectaculum

Wer genug vom Kinderfest hat, besucht mit der ganzen Familie das Mittelalterliche Spectaculum. Ritter zeigen ihre Rüstungen, bieten traditionelle mittelalterliche Speisen, Getränke und vieles mehr.

Jazz Freunde aufgepasst

Der Juni hat es in Regensburg in sich. Neben dieser beiden großen Veranstaltungen kommen Musik Fans ebenso auf ihre Kosten. Das Jazz Wochenende in der Altstadt sollte auf keinen Fall ausgelassen werden.

Konzerte der besonderen Art

Neben verschiedenster Konzerte im Dom, Kirchen und Plätzen der Altstadt begeistert das Techno und Elektro- Festival „Zuckerbrot und Peitsche“ auf dem Schloss nicht nur junge Musik-Fans.

Was wäre ein Schloss ohne Festspiele

Thurn und Taxis Schild
Thurn und Taxis Schild

Die berühmten „Thurn und Taxis“ Schlossfestspiele sind ein Brennpunkt für Geist und Seele. Mit wahnsinnigen Lichtshows, tollen Aufführungen und vielem mehr wird Schloss St.Emmeram im Juli zu dem Erlebnispunkt von Regensburg.

Kurz vor den Festspielen kann noch in Ruhe die bekannte Garten-Ausstellung genossen werden. Pflanzen, schöne Parkanlagen mit ruhigen Wegen laden Gäste ein, hier lange Wohlfühlmomente zu genießen.

Spontane Feste und Feierlichkeiten rund um das ganze Jahr dürfen nicht fehlen

Zwar bietet Regensburg geplante und alljährliche Feste, dennoch kommt es gerade in der Altstadt in kleinen und großen Bars immer wieder zu spontanen Musikfesten. Bekannte und nicht so bekannte Bands, DJs und Einzelkünstler werden jedes Jahr aufs Neue nach Regensburg geladen.

Ein besonderes Highlight der Christkindl Markt

Auf diesem traditionellen Weihnachtsmarkt wird jeder in die Kindheit und das Wunder der Weihnacht versetzt. Gleichzeitig finden im Dezember tolle Konzerte im Dom der berühmten Domspatzen statt.

Schluss:

Um allen Festen gerecht zu werden, müsste man das ganze Jahr über immer wieder nach Regensburg reisen, denn alle diese Feste, Events oder Veranstaltungen haben einen besonderen Wert und Faszination. Hier wird die kulturelle Bandbreite der Stadt erst wirklich sichtbar.

Regensburger Museen erkunden, genießen und dabei viel lernen

Regensburg ist eine uralte Stadt, deren Geschichte einiges zu erzählen hat. Neben Kultur, Tradition aber auch Moderne bieten verschiedenste Museen den Besuchern tiefe Einblicke in die verschiedensten Facetten dieser Stadt. Um hier alle Museen zu erkunden, in sich aufzunehmen und zu genießen sollten Besucher sich Zeit nehmen, um alles zu genießen. Regensburg ist kein Ort den man schnell mal besucht, diese Stadt sollte in Ruhe „erobert“ werden. 

Museen, die die Historie und Zeitgeschichte der Stadt widerspiegeln: 

Regensburg und sein Domschatz: 

Regensburger Dom
Regensburger Dom

Ausstellung imposanter und einzigartiger Goldschmiedearbeiten, feinster Gewänder und anderer einzigartige Schätze. 
Wer Regensburg hört, denkt meist sofort an die Domspatzen, den Dom und den berühmten Domschatz. Dieser ist nicht nur ein wertvoller Goldschatz, der an Wert kaum zu beschreiben ist.

Hier wird die kirchliche Geschichte mit der Handwerkskunst der Goldschmiede vereint. Faszinierende mit Gold und Steinen besetzte Kelche, berühmte Kruzifixe und andere Stücke sind für jeden Besucher im Dom zu Regensburg zu bestaunen. Gewänder aus dem Mittelalter mit feinsten Applikationen, Bischofsstäbe und andere Gegenstände werden bis heute noch zu besonderen Anlässen genutzt.

Hier sprechen Kunst, Historie und Schönheit im Einklang miteinander. Wer den Domschatz besucht wird sicher auch das Gebäude, den Dom zu Regensburg, bewundern und von innen und außen bestaunen. 

Das berühmte Donau-Schiffshorts-Museum in Regensburg: 

Technologie und Ablauf der Binnenschifffahrt und Binnenschiffer. 
Auf zwei der wohl bekanntesten und berühmtesten Schiffe der Donau Schifffahrt, der „Freudenau“ und der „RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD“, wird in interessanten und tollen Abbildungen der Beginn der Binnenschifffahrt von früher bis heute eindrucksvoll erläutert.

Allein schon das Betreten der restaurierten Schiffe, die auch bis heute noch als Denkmäler gelten ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Von außen oder von Innen sind die Schiffe imposant dargestellt und Besucher haben von hier aus einen wunderbaren Blick auf die Donau, das Wahrzeichen von Regensburg. 

Historie erleben im Brückenturm Museum: 

Letzter erhaltener Turm an der historischen steinernen Brücke mit wunderbaren Ausblick, dem Turmuhrwerk und historischen Begebenheiten der Brücke. 
In diesem alten Turm aus dem 14. Jahrhundert finden Historiker, Besucher und auch Uhren Liebhaber einen Ort zum Verweilen und bestaunen. Früher galt dieser Turm als sogenannter „Schuldenturm“, da hier Menschen mit Schulden eingesperrt und von Durchhängern Goldmünzen erbetteln mussten.

Ein Schuldturm
Ein Schuldturm

Die jeweiligen Stockwerke sind geschichtlich aufgegliedert und zeigen ausgiebig die imposante Historie von Turm und dem Tor. Wer alte Uhren liebt, darf diesen Ort auf keinen Fall auslassen, denn das Turmuhrwerk gilt als eins der ältesten Deutschlands. Kommt man auf die Spitze mit dem Aussichtspunkt haben Besucher einen herrlichen Blick auf die Altstadt, die Donau und die Natur um die Stadt herum. 

Das Golfmuseum für besondere Liebhaber: 

Golfliebhaber erleben Kunst- und Zeitgeschichte über Jahrhunderte. 
Sieben Jahrhunderte Golfgeschichte sind in diesem Museum vereint. In dem imposanten Gewölbe-Museum wird der Besucher schnell bis ins Mittelalter zurückversetzt. Durch mühsame Recherche hat ein Kunstliebhaber über 50 Jahre geschichtliches des traditionellen Golfspieles zusammengetragen und stellt dieses hier mit Liebe aus. In diesem Museum passiert es schnell, das Besucher sich durch die interessanten Stücke, Bilder und Texte in eine andere Zeit versetzt fühlen. 

Das historische Museum im ehemaligen Minoriten Kloster: 

Römerzeit, Vorgeschichte der Oberpfalz und Ostbayerns, Frühmittelalter in ausgiebiger Form. 
Wer Regensburg besucht, sollte das historische Museum auf keinen Fall auslassen. In verschiedenen Etappen kann hier die Geschichte der Stadt bis in das Steinzeitalter zurückverfolgt werden.

In drei ganz unterschiedlichen Abteilungen stehen Ausstellungsstücke, hoch interessante Texte und Abbildungen der Stadt und dem Land zur Schau. Diese dokumentieren in spannender Form die jeweilige Epoche, die diese Stadt durchlebt hat. 

Archäologische Ausgrabungen
Archäologische Ausgrabungen

Regensburg hat viel erlebt, wie auch in vielen anderen Städten waren archäologische Ausgrabungen immer wieder ein großes Thema. Die schönsten Fundstücke sind gut erhalten und werden dem Besucher nicht vorenthalten. So wird das historische Museum auch für Kinder spannend zu besuchen. 

Ein weiteres Highlight an Museen ist die „Fürstliche Schatzkammer“:

Schätze der Adelsfamilie
Schätze der Adelsfamilie

Kunstschätze, Gold, Porzellan des Fürstentums „Thurn und Taxis“. 
Die Fürstenfamilie von Thurn und Taxis ist eine der berühmtesten und bedeutenden Adelsfamilien Europas. Bayern hat es möglich gemacht, Kunstsammlungen verschiedenster Arten von dieser Adelsfamilie zu erwerben und diese Besucher zu präsentieren.

Neben dem feinsten Porzellan, verschiedenster Gold- und Silberarbeiten ist hier auch der legendäre „Marstall“ zu bewundern. Hier finden Besucher Kutschen, Senften und Tragesesseln in feinster Ausführung mit Gold und Schmuck bestückt, die jedes Herz höher schlagen lassen. Die Geschichte der Adeligen von Thurn und Taxis ist durch Abbildungen, Texte und eben dieser Kunstgegenstände mit historischem Hintergrund von dem Freistaat Bayern deutlich sichtbar. 

Schluss: 

Neben all dieser fantastischen Museen bietet Regensburg noch weitere Kunsthäuser,, Kulturstätten und historischer Orte. Wer also die Stadt besuchen möchte, sollte sich auf jeden Fall vorab oder direkt nach dem Eintreffen bei der Touristik Information über all diese Museen kundig machen. Meist hilft ein „Reiseführer“, der einem selber hilft, sich zu orientieren. Neben all der Kunst und Museen sollte der Besucher es auf keinen Fall verpassen sich bei regionalen Speisen und einem schönen Glas Wein oder Bier auszuruhen.

Die schönsten Kirchen in Regensburg 

  • Kirche St. Emmeram 
  • Dom St. Peter 
  • Evangelisch-Lutherische Dreieinigkeitskirche
  • Karmelitenkloster Sankt Joseph
  • Kirche Sankt Kassians
  • Dompfarrkirche NiedermünsterInfos über die Kirchen von Regensburg
Regensburg
Regensburg Übersicht

Kirche St. Emmeram 

Einer Geschichte nach wurde der Heilige Emmeram um 690 in einer Georgskirche beigesetzt. Die Klosterkirche St. Emmeram welche um 780 begonnen wurde war die Hauptkirche des heutigen Klosters St. Emmeram. Diese Kirche entstand an der Stelle an der zuvor die Georgskirche stand. Im Jahr 1731 wurde das Kloster St. Emmeram zur Fürstabtei erhoben.

Am 5. März 1964 wurde diese Kirche mit dem Apostolischen Schreiben zur Basilica minor erhoben. Das erste Grab des Heiligen Emmeram befand sich vor der südlichen Apsis der heutigen Kirche. 

Dom St. Peter 

Das Bistum wurde um 739 durch den heiligen Bonifatius errichtet. Der Abt des Klosters 
St. Emmeram war auch gleichzeitig der Bischof von Regensburg. Dieser Bischof wählte als Bischofsresidenz die Gegend um das Nordtor. Dies hat sich nie wieder verändert. Zum Bau des ersten Doms gibt es keine Hinweise. In der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts durch die Trennung der beiden Ämter Bischof und Abt entstand ein neuer Dombau.

Dieser Dom brannte im Jahr 1156 aus. Der Dom wurde wieder aufgebaut. Im Jahr 1172 brannte der Dom erneut. Auch nach diesem Brand wurde der Dom wieder aufgebaut. Im Jahr 1273 wurde der Dom durch einen verheerenden Stadtbrand in Regensburg zerstört. 1275 wurde mit dem Neubau des Doms begonnen.

Dieser Neubau des Doms war nach Westen verschoben um den reparierten alten Dom zur Hälfte nutzten zu können. Es dauerte genau 600 Jahre bis der Bau des Doms endlich abgeschlossen war. 

Evangelisch-Lutherische Dreieinigkeitskirche 

Nach der Einführung der Reformation im Jahr 1542 diente den Protestanten die Oswaldkirche ebenso wie die Neupfarrkirche als Versammlungsort für den Gottesdienst. Seit dem Jahr 1563 stand auch noch die Dominikanerkirche St. Blasius für den Gottesdienst zur Verfügung. Die gemeinsame Nutzung dieser Dominikanerkirche wurde allerdings im Jahr 1626 durch den Reichshofrat verboten.

Im Februar 1627 wurde ein Neubau durch den Rat der freien Stadt Regensburg beschlossen. Dies war aber nur möglich durch eine großzügige Abfindung der Dominikaner. Die Grundsteinlegung dieser Dreieinigkeitskirche erfolgte am 4. Juli 1627. Dies war die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Der Bau der Dreieinigkeitskirche in Regensburg wurde bereits am 5. Dezember 1631 fertiggestellt. Zwei Jahre später wurde die freie Stadt Regensburg von den Schweden eingenommen. 

Karmelitenkloster Sankt Joseph 

Um das Jahr 1290 kam der erste Konvent in die Stadt Regensburg um das Kloster St. Oswald in dieser Stadt zu errichten. Achtzig Jahre später verließ er aber Regensburg wieder um das Karmelitenkloster Straubing zu gründen. Es kamen aber immer noch und das fast 300 Jahre lang unbeschuhte Karmeliten nach Regensburg.

karmelitenkloster
Karmelitenkloster von vorne

Der Kaiser Ferdinand II. berief im Jahr 1634 zwei Vertreter dieses Ordens in die freie Reichsstadt Regensburg. Es war der vierte Orden der nach Regensburg wegen der Gegenreformation geholt wurde. Durch die protestantisch geführte Reichsstadt wurde der Kauf eines Hauses in welcher das Karmelitenkloster errichtet werden sollte im Jahr 1640 verhindert.

Im Jahr 1641 konnte aber der ehemalige Bamberger und Freisinger Bischofshof sowie die Gasthaus zum Weißen Lamm für 20.000 Gulden erworben werden. Diese Aktion wurde sehr stark vom katholischen Kaiserhaus gefördert. Die erste heilige Messe wurde am 24. August 1641 in der ehemaligen Kapelle des Freisinger Bischofhofes gefeiert.

Die Grundsteinlegung für den Bau des Klosters fand am 12. Oktober 1641 statt. Bei dieser Grundsteinlegung waren natürlich auch der Kaiser Ferdinand III. und seine Gemahlin Maria anwesend. Dieser Klosterbau konnte aber nur mit Hilfe von zahlreichen Spenden im Jahr 1655 beendet werden. 

Kirche Sankt Kassians 

Es wurde von König Ludwig dem Deutschen im Jahr 875 gegründet. Es dauerte aber nicht sehr lange bis es wieder unterging. Im Jahr 1002 wurde es durch König Heinrich II. wieder gegründet. Durch die Säkularisation in den Jahren 1802 und 1803 wurde es nicht aufgelöst. Auch beim Übergang der Stadt Regensburg an Bayern im Jahr 1810 blieb die Kirche Sankt Kassians bestehen. 

Dompfarrkirche Niedermünster 

Diese Dompfarrkirche wurde vom bayrischen Herzog Tassilo III. noch vor seiner Abdankung im Jahr 788 gegründet. Erstmals wurde diese Dompfarrkirche aber im Jahr 889 erwähnt. Im Jahr 1002 wurde es durch Heinrich II. zum Reichsstift erhoben. Die Reichsunmittelbarkeit wurde 1216 durch Friedrich II. bestätigt. Dieses Stift erlebte im 11. Jahrhundert eine kulturelle Blüte. Ab 1820 wurde das Stift teilweise vermietet. 1821 bekam auch der Bischof Räume als Wohnung in diesem Stift zugewiesen.

Regensburg, die Stadt der 4 Flüsse

Regensburg ist nicht nur mit seiner malerischen Altstadt ein höchst attraktives Ziel. Auch die Flüsse machen die Stadt sehenswert und so verbinden sich hier Architektur und Natur zu einer harmonischen Einheit. 
Durch Regensburg bzw. um die Stadt herum fließen vier Flüsse, die im Folgenden vorgestellt werden: 

  • Donau 
  • Regen 
  • Naab 
  • Schwarze Laber 

    Donau 

    Der nach der Wolga zweitlängste europäische Fluss entspringt im Schwarzwald und fließt, bevor er sich auf den langen Weg über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien bis zur Mündung ins Schwarze aufmacht, durch Bayern. Dabei erreicht die Donau in Regensburg den nördlichsten Punkt. Sie ist nicht nur der größte durch Regensburg fließende Fluss, sondern für viele Touristen auch der attraktivste.

Donau
Die Donau

Die Uferlandschaft bringt viel Grün und blühende Farbenpracht in die Stadt. Und was wären die zahlreichen Regensburger Brücken ohne das sanft plätschernde Wasser, das sich durch die Stadt schlängelt! Wer die Natur besonders intensiv genießen möchte, wird bei einer Radtour entlang der Uferlinie in beiden Seiten auf seine Kosten kommen. 

Auch außerhalb des Kernbereichs der Stadt macht die Donau Regensburg sehr attraktiv. Der Donaudurchbruch bei Kelheim imponiert mit teils schroffen und hoch aufragenden Felsformationen und auch die etwas außerhalb gelegene Walhalla wird durch den Blick auf bzw. von der Donau besonders imposant.

Die Walhalla und der Donaudurchbruch lassen sich mit einem Bootstrip oder bei einer Fahrt mit einem der Donauschifffahrtsunternehmen erkunden und runden einen Tagesausflug perfekt ab. 
Regensburg wurde beim historischen Hochwasser 2013 zwar nicht so schlimm getroffen wie Passau, aber mit 6,82 Metern erreichte der sonst zwischen zwei und drei Metern liegende Pegel einen Rekordstand. 

Regen 

Bayrischer Wald
Der Regen entspringt im Bayerischen Wald

Der Regen entspringt im Bayerischen Wald und mündet in Regensburg in die Donau. Anders als auf dieser fahren hier keine großen Schifffahrtsunternehmen. Das ist aber auch nicht nötig, weil es ein besonders schöner Fluss zum Bootsfahren ist. Zwischen den bei Regensburg gelegenen Orten Ramspau und Nittenau ist die Uferlandschaft sehr naturbelassen und lädt zum Wandern, Angeln oder einer Bootsfahrt ein.

Rund um den Fluss konnten sich durch ausbleibende menschliche Eingriffe in die Natur viele Auwälder und Silbergrasfluren erhalten, was das Gebiet für Naturfreunde zusätzlich attraktiv macht. 

Naab 

Auch die Naab entspringt im Bayerischen Wald und mündet westlich von Regensburg in die Donau. Das Naabtal eignet sich ebenfalls für Wanderungen, Radtouren entlang des idyllischen Ufers und Angeln. 
Im Gegensatz zum Regen ist die Landschaft hier von Kalksteinformationen des bayerischen Jura geprägt.

Radtour
Wunderschöne Radtouren mit der ganzen Familie

Wer mit dem Boot unterwegs ist, kann vom Wasser aus die bis zu 50 Meter hoch aufragenden Felsformationen bestaunen und zugleich die Kräfte der Natur erahnen, denn vor Jahrmillionen schnitt sich das Wasser durch den Stück für Stück ausgehöhlten Kalkstein. 
Schifffahrt gibt es hier nicht, dafür ist die Naab zu klein und flach.

Bootstouren, die privat oder auch geführt möglich sind, bieten jedoch jederzeit ein intensives Naturerlebnis mit beeindruckenden Blicken. Erfahrene Bootsführer können hier allein auf Tour gehen, für Anfänger eignet sich aufgrund der gegenüber dem Regen etwas höheren Fließgeschwindigkeit eher eine geführte Tour. 

Schwarze Laber 

Mit einer Länge von knapp 80 Kilometern ist die bei Neumarkt in der Oberpfalz entspringende und bei Regensburg in die Donau mündende Schwarze Laber der kleinste der hier vorgestellten Flüsse. Als schmales, leise plätscherndes Flüsschen ist sie ideal für Ruhesuchende und Naturliebhaber, die sich an Bäumen und naturbelassenen Wiesen entlang des Ufers erfreuen können.

Diese lassen sich von Rad- und Wanderwegen oder mit kleinen Booten aus entdecken. Auch so manche Mühle oder Burgruine verstärkt den romantischen Eindruck 

Die vier Flüsse machen die ohnehin attraktive UNESCO-Weltkulturerbestadt Regensburg noch schöner. Egal, ob ein kleiner idyllischer Fluss oder ein großer imposanter wie die Donau – diese Regensburger „Lebensadern“ geben Stadt und Umland das gewisse Etwas.

Gastronomin Regensburg  – Besondere Locations für wenig und viel Geld

Kulinarisch gibt es im wunderschönen Regensburg in Bayern vieles zu entdecken. In allen Teilen der malerischen Region warten das ganze Jahr über verschiedene Köstlichkeiten in den unterschiedlichsten Preiskategorien darauf, verzehrt zu werden – von Kartoffelspezialitäten, über Fische aus dem Land der Tausend Teiche bis hin zu den bayerischen Klassikern wie Weißwurst und Schweinebraten, bietet Regensburg alles was das Herz begehrt.

Neben den vielen herzhaften Leckereien verwöhnt Regensburg die Gaumen auch mit allerlei Süßspeisen, beispielsweise in einem der ersten Kaffeehäuser im deutschsprachigen Raum, das im Jahre 1686 in Regensburg eröffnet wurde.

Für alle Pizzafans und Pasta Liebhaber hält Regensburg und Umgebung ein breites Angebot bereit und auch wenn es um günstiges Streetfood, Burger und Co. geht, lässt die schöne Stadt keine Wünsche offen. Die unterschiedlichen Lokalitäten befinden sich in allen Bereichen der Stadt, wobei die traditionellen Wirtshäuser meist in der Innenstadt angesiedelt sind.

Biergarten
Wunderschöne Biergärten finden sich in Regensburg

Nach einem Spaziergang durch die Altstadt kann man e sich in einem der vielen Biergärten erfrischen und im Winter locken die Restaurants mit behaglicher Gemütlichkeit. Langweilig wird es in Regensburg garantiert nie, wenn es darum geht, kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Die vielen schönen Lokalitäten und das einzigartige Ambiente des bayrischen Idylls machen Regensburg zu einer kulinarischen Metropole.

Laut der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste ergeben in Regensburg in der gehobenen Preisklasse die folgenden Restaurant-Top Drei:

Storstad

Das Storstad befindet sich im Dachgeschoss des Goliath Hauses und heißt auf Deutsch Großstadt. Das Restaurant ist hell, modern und leicht skandinavisch eingerichtet. Die schöne Dachterrasse bietet einen tollen Blick auf den Dom und Teile der Altstadtgassen.

Das Storstad ist ein rundum ein stylisches und dennoch sehr gemütliches Restaurant, in dem die Gäste die innovativen Gerichte von Inhaber Schmaus und seinem Küchenchef Josef Weig a la carte oder als Menü genießen können. Die Preise belaufen sich À la carte zwischen 21 bis 49 Euro, Lunch wird für 35 Euro angeboten und für das Menü werden 145 für 8 Gänge berechnet.

Luma

Das Restaurant Luma heißt alle Feinschmecker willkommen. Das Gourmetrestaurant bietet sowohl innen als auch außen über jeweils 45 bis 50 Sitzplätze. Neben dem ansprechenden Ambiente begeistert das Luma mit Köstlichkeiten, die von Croustillon von Gambas bis hin zu Paillard vom Kalb reichen. Die Preise liegen bei den Vorspeisen zwischen 11 und 18 Euro, bei den Hauptspeisen zwischen 32 und 38 Euro.

Gambas
Lecker Gambas

Roter Hahn

Das Restaurant Roter Hahn ist ein sehr gutes Restaurant der Oberklasse. Die individuellen Gerichte umfassen die bayerische, nationale und internationale Küche, zubereitet aus frischen regionalen Produkten. Ein besonderer Tipp ist der Besuch in der Vorweihnachtszeit wenn das Restaurant wunderschön weihnachtlich geschmückt ist. Die Preise reichen von 6 bis 37 Euro.

La Chapelle

Günstiger werden die Speisen im La Chapelle angeboten. Das „day and night Cafe“ bietet nationale und internationale Köstlichkeiten und ein breites Frühstücksangebot. Die Preise reichen von 2,50 Euro für das Frühstück Chopin bis Zanderfilet für 13 Euro.

Zanderfilet
Exklusiver Zander

Orkan

Die kreative Tageskarte des gemütlichen Restaurants reicht von gefülltem Schnitzel bis Meeresfrüchte-Pasta. Wer Glück hat und einen freien Platz vor dem Lokal ergattert, kann die Abendsonne genießen. Die Preise liegen zwischen 5 und 15 Euro.

Guacamole

Freunde der mexikanischen Küche kommen im Guacamole voll auf ihre Kosten. Neben günstigen Encheladas und Burritos bietet das Restaurant auch Streetfood und Speisen zum Mitnehmen. Die Preise belaufen sich zwischen 3 und 10 Euro.

Traditionell Speisen in Regensburg

Wer die traditionell bayrische Küche in Regensburg genießen möchte, der sollte dem Regensburger Weißbräuhaus einen Besuch abstatten. Die Lokalität befindet sich mitten in der Innenstadt von Regensburg und bietet eine große Auswahl an Bier und bayrischen Speisen. An schönen Tagen haben Gäste die Möglichkeit, draußen zu sitzen.

Brauerei Gaststätte Kneitinger

Das klassisch bayrische Wirtshaus ist gleichzeitig modern und bietet gutbürgerlich bayerische Küche zu äußerst zivilen Preisen. Im Sommer können die Gäste auf Wunsch im Biergarten sitzen und es sich in den kühleren Monaten im urigen Innenbereich schmecken lassen.

Hacker-Pschorr Wirtshaus im alten Augustiner Kloster

Haxe
Haxe als Traditionsessen

Besonders traditionell und urig geht es im Hacker-Pschorr Wirtshaus zu. Liebhaber von bayrischen Spezialitäten wie Schweinshaxe und Sauerbraten kommen hier das ganze Jahr über voll auf ihre Kosten und können sich auch durch die zahlreichen Biersorten probieren. Zudem ist das Restaurant auch für Vegetarier geeignet und bietet im Sommer Sitzplätze im Freien. Die moderaten Preise liegen zwischen 4 ud 18 Euro.

Pizza und Pasta in Regensburg

Da Pietro e Fabio

Pizza
Pizza aus dem Steinofen

Als einer der besten Italiener der Stadt hat sich das Da Pietro e Fabio einen Namen gemacht. Ob Meeresfrüchte-Teller, Pasta oder Pizza aus dem Steinofen: Wer die italienische Küche liebt, der kommt im Fabio garantiert auf seine Kosten. Die Preise befinden sich in der Mittelklasse.

Sushi in Regensburg

Das Dragonbirds Sushi und Vietnamese Kitchen ist nicht nur recht günstig, sondern auch ein kulinarisches Abenteuer im modernen Ambiente. Die Preise für die asiatischen Köstlichkeiten liegen zwischen 7 und 28 Euro. Genau die richtige Adresse für alle neugierigen Weltenbummler, die Regensburg kulinarisch einmal von einer anderen Seite kennenlernen möchten.

Gärten und Parkanlagen – die Oasen in Regensburg

Regensburg – wer denkt nicht zuerst an die Stadt der Studenten und an Historie. Aber neben Theater und Museen hat Regensburg auch eine Auswahl an wunderschönen Gärten und Parkanlagen zu bieten. Wer sich gerne im Freien aufhält, die Natur und die Ruhe genießen möchte, ist in einer der schönen Anlagen in Regensburg an der richtigen Adresse. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dem Besucher stehen einige Möglichkeiten zur Auswahl. 

Wundervoller Stadtpark
Wundervoller Stadtpark
  • der Stadtpark 
  • der Herzogspark 
  • der Dörnbergpark 
  • der Villapark 
  • die Fürst-Anselm-Allee und die Ostenallee Im Nachfolgenden finden Sie kurz einige Anreize, die jeder der Parks bietet. 

    Stadtpark 

    Ursprung und Begrünung 

Der Stadtpark ist der größte und auch älteste Park der Stadt Regensburg. Sein Ursprung geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als an seiner Stelle der bedeutendste Steinbruch der Stadt zu finden war. Nachdem dieser verfüllt wurde, pflanzte man mächtige Lindenbäume. Aufgrund dieser wird der Teil des Parks auch heute noch „Unter den Linden“ genannt. 

Später waren auf den heutigen Wiesen die Friedhöfe der katholischen und der evangelischen Gemeinden ansässig. Alleine die Friedhofskapellen erinnern heute noch an diese Nutzung. 

Aktivitäten und Kultur 

Besucher die kulturell interessiert sind finden auf der nördlichen Seite des Parks das Kunstmuseum „Ostdeutsche Galerie“. Des Weiteren zieren den Park mehrere Kunstobjekte; der Stadtteich und ein Figurentheater sind auch zu finden. 
Verschiedene Feste locken im Sommer viele Besucher in den Stadtpark. 

Herzogspark 

Ursprung 

1935 wurde das Gelände von der Stadt Regensburg erworben. 1950-1952 wurde dort die 1,5 ha große Parkanlage angelegt. 
Der Herzogspark besticht durch seine wunderschönen Gärten. 

Pflanzen 

Im südlichen Teil findet man den Renaissancegarten. Die angelegten Kieswege um den Brunnen aus Natursandstein säumen niedrige Buchsbaumhecken. 
Über den Park verteilt sind mehrere botanische Lehrgärten angelegt, die sich jeweils mit einem Thema beschäftigen. 
Gleich in Eingangsnähe findet man beispielsweise Alpenflora mit 

  • Enzian 
  • Alpenrose 
  • Almstrauchhecke 
  • Primeln 
  • Nelken 
  • Glockenblumen und vielem mehr
enzian
Enzian

Im Bereich des ehemaligen Stadtgrabens sind Rhododendrongewächse angepflanzt. Mit Blick auf die Donau hat man einen Rosengarten angelegt, der viele verschiedene Rosenarten beherbergt. Die Themengärten„weissblütige Pflanzen“ und „Pflanzen aus dem Süden“ sind in der Nähe des Renaissancegartens platziert. 

Kultur 

Mit dem Naturkundemuseum sowie einigen Denkmälern wird auch kulturell interessierten Besuchern etwas geboten. 

Dörnbergpark 

Gründung und Ursprung 

1832 vom Freiherr Ernst Friedrich von Dörnberg erworben, wurde der Park 1938 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1956 regelt ein Obhutsvertrag zwischen der Stadt Regensburg und der Stiftung des Dörnberg`schen Waisenfonds die Öffnungszeiten bis heute. 

Begrünung 

Ungefähr 1400 Bäume sind hier angesiedelt. Rund 30% davon sind älter als 100 Jahre und stammten somit aus dem Originalbestand aus dem 19. Jahrhundert. 63 Baumarten sind verzeichnet, darunter 37 Laubbaumarten und 26 Nadelbaumarten. Charakteristisch sind beispielsweise Spitzahorn-Haine 

  • Blutbuche 
  • Rosskastanie 
  • Schwarznuss 

    Blutbuche
    Die Blutbuche im ausgewachsenen Zustand

Aktivitäten 

Der Dörnbergpark wurde als Landschaftspark nach englischem Vorbild angelegt. Er dient mit seinen unter Denkmal stehenden Gebäuden der Ruhe und Erholung. 

Villapark 

Ursprung und Kultur 

Der 1,5 ha große Park verdankt seinen Namen der dort befindlichen Villa des Königs Maximilian II von Bayern. Der Park wurde 1856 entworfen, dann 2015 saniert und erneuert. Sommerkonzerte finden in dieser Kulisse großen Anklang. 

Fürst-Anselm-Allee und Ostenallee 

Kurz zu erwähnen sind auch noch die Alleengrüngürtel, die die Altstadt Regensburg auf der Landseite umgeben. Die Fürst-Anselm-Allee ist eine der ältesten Parkanlagen Deutschlands. Sie wurde 1776 vom Fürst Karl Anselm von Thurn und Taxis angelegt und mit 2000 Bäumen bepflanzt. In dem gepflegten Areal findet sich ein Obelisk, der dem Parkgründer gewidmet ist. Natur- und Denkmalschutz werden hier großgeschrieben.

 
Die Ostenallee ist eine Allee im englischen Stil. Einige Denkmäler sind hier zu finden. 1779 bis 1781 wurde auch diese Allee vom Fürsten um die Altstadtmauern der Stadt angelegt. Einige Gastronomieeinrichtungen und das Hallenbad sind hier zu finden. 

Regensburg war schon im Mittelalter eine bedeutende Stadt. Den Beweis dafür bietet die Altstadt als „Einzige authentisch erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands“ und ist somit UNESCO Welterbe
Zahlreiche Museen bieten neben dem Theater ein großes kulturelles Angebot. 
Aber besonders die Grünflächen überzeugen.

Nicht nur Naturliebhaber und Ruhesuchende finden in den Parkanlagen ihren Platz zum Verweilen. Auch diverse Feste (Beispiel Weinfest im Stadtpark) oder ein Sommerkonzert sollte man nicht verpassen wenn man Regensburg im Sommer besucht.

Freizeitaktivitäten mit der Familie in Regensburg

Regensburg, die Hauptstadt im Regierungsbezirk Oberpfalz, ist bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt. Seit 2006 zählt sie wegen ihrer wunderschönen historischen Altstadt und dem Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe. Regensburg hält sowohl für die kleinsten, als auch die ältesten der Gesellschaft einiges bereit.

Vier Freizeitmöglichkeiten für

die ganze Familie haben wir hier zusammengestellt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Ausprobieren.

Ein Besuch im Naturkundemuseum Ostbayern

 Naturkundemuseum
Das Naturkundemuseum

Im bekannten Naturkundemuseum Ostbayern können die Besucher einem Stück Erdgeschichte hautnah begegnen. Auf drei Stockwerke verteilt gibt es jede Menge zu entdecken. Es wird abgetaucht in ein Meer aus verschiedenen Wäldern und Felsen. Kinder können am Mikroskopier Tisch jede Menge Getier und Pflanzen untersuchen oder die Imkerei mit all den Bienen bestaunen.

Es gibt einen kleinen Teich und einen Geo-Lehrpfad im angrenzenden Herzogpark. Immer wieder finden neben den Dauerausstellungen auch Sonderausstellungen rund um die Natur statt. Erwachsene erfahren spannende Dinge und Kindern werden die Inhalte spielerisch und leicht vermittelt. Eine schöne und lehrreiche Möglichkeit für einen netten Ausflug in Regensburg.

Museen sind für Kinder oft besonders langweilig und öde. Das Naturkundemuseum Ostbayern beweist, wie man es richtig macht und ist bei Kindern sehr beliebt. Das liegt vor allem an den vielen Stationen, an denen jede Menge hautnah erlebt werden kann.

Planschen im Westbad Regensburg

Für Wasserratten ist das Westbad in Regensburg der wohl beliebteste Ort der Stadt. Hier hat die ganze Familie Spaß und das fast 365 Tage im Jahr. Das Bad bietet nicht nur eine tolle Badelandschaft außen, sondern auch einen actionreichen Innenbereich. Zusammen können Gäste eine 103 Meter lange Rutsche hinuntersausen, oder sich in die Wellen im Wellenbecken schmeißen.

Bei warmen 34 Grad können Badegäste sich im Innenbecken aufhalten, welches gleichzeitig auch nach außen führt. Zudem warten im Westbad Sprungtürme innen und außen sowie zahlreiche Sportmöglichkeiten rund um die Wasserbecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Familienturnier an der Tischtennis-Platte?

Für kleine Kinder gibt es extra Kleinkindbecken mit Spielelandschaft. Planschen macht hungrig. Daher befinden sich im Hallenbad ein Café und ein Bistro. Hier gibt es Snacks und Mahlzeiten für den kleinen und großen Hunger. In der Sommersaison hat zusätzlich das Strand Café offen. Dank der unterschiedlichen Becken und Möglichkeiten kann man im Westbad Regensburg problemlos einen ganzen Tag verbringen. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Action in der Funsporthalle

Die ganze Familie liebt Sport und Spaß? Dann ist die neue Funsporthalle in Regensburg absolutes Pflichtprogramm. Mit Inlinern und BMX-Rädern brettert man über die Landschaft aus verschiedenen Rampen. Und das auf einer Gesamtfläche von 800qm. Im Winter ist die Halle sogar beheizt. In einem weiteren Abschnitt befindet sich eine Parkour-Halle.

Funpark
Skatehalle mit angrenzender Parkourhalle

Dort warten zahlreiche Hindernisse, Stangen und Gruben. Um sich in der Halle auszutoben, muss man kein Profi-Athlet sein. Hier kann jeder trainieren oder einfach Spaß haben. Wem das alles zu sportlich ist, der kann in der Funsporthalle auch Boule spielen – vielen unter dem Begriff Boccia geläufig.

Wer schafft es seine Kugel so nah wie nur möglich an der kleinen roten Kugel zu platzieren? Die Funsporthalle bietet besonders sportbegeisterten Familien viel Freude und einen schönen Nachmittag oder Abend gemeinsam.

LaserTag in Regensburg

Zugegeben dafür müssen die Kinder schon etwas älter sein – aber dann macht es gleich doppelt Spaß. LaserTag ist eine moderne Art von Räuber und Gendarm. In Mitten einer coolen Landschaft mit Neoneffekten gehen die Spieler auf Punktejagd. Zuvor gibt es Westen mit bestimmten Sensoren. Markierungen zählen nur an speziellen Sensoren.

Lasertag
Lasertag für groß und klein

So wollen die Betreiber dafür sorgen, dass das „Abschießen“ von Menschen nicht belohnt wird. Vielmehr geht es das Markieren von Objekten und einzelnen Sensoren. Ein Besuch beim LaserTag in Regensburg beschert mit Sicherheit ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt und ist etwas ganz besonders. LaserTag macht übrigens keinesfalls nur Kindern und Jugendlichen Spaß.

Auch Eltern haben meistens große Feude, wenn sie es erst einmal ausprobiert haben. Die LasterTag Anlage in Regensburg ist wegen ihrer künstlerischen Gestaltung ganz besonders beliebt. Die Betreiber, die solche Anlagen übrigens auch in anderen Städten deutschlandweit besitzen, setzen auf eine sehr kreative Gestaltung.

Das zeigt sich nicht nur in der Vielfalt der unterschiedlichen Hindernisse und Landschaften, sondern vor allem in der Bemalung, Beleuchtung und den grellen Farben. Da macht das Punktejagen gleich doppelten Spaß.

Fazit

In Regensburg gibt es für Familien viele spannende Dinge zu erleben. Es muss nicht immer eine Wanderung, ein Fahrradausflug oder ein Ausflug auf den Spielplatz sein. Natürlich gibt es solch klassische Möglichkeiten dennoch auch in Regensburg. Ganz nach den eigenen Vorstellungen, Wünschen, Interessen und Altersklassen der Kinder bietet die UNESCO-Weltstadt Regensburg für jeden etwas. Viel Spaß beim Entdecken, Planschen und Toben!

Geschichte mal anders: Baudenkmäler in Regensburg

Regensburg ist eine ganz besondere Stadt, denn hier sieht man noch originalgetreu, wie es sich zu Zeiten des Mittelalters gelebt hat. Der Regensburger Stadtkern, oder auch liebevoll die „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ genannt, ist die einzige Altstadt in ganz Deutschland, die nicht durch ein Bombardement der Weltkriege zerstört wurde.

Das zeigt sich. Das macht sich bemerkbar und deswegen gibt es auch zahlreiche Baudenkmäler, die in der Altstadt Regensburgs, die von einem wunderschönen grünen Gürtel umgeben ist, zu bewundern sind. Eine Auswahl wird im Folgenden vorgestellt; mit Daten und Fakten rund um das jeweilige Baudenkmal.

Die alte Kapelle

Der Regensburger Dom ist sicherlich einer der zentralen Baudenkmäler, doch bei weitem nicht das Älteste. Denn bereits vor seiner Seit gab es zahlreiche bedeutende Sakralbauten, die mit ihrer architektonischen Schönheit heute überzeugt und das Stadtbild der Regensburger Altstadt gestalten. Dazu gehört u.a auch die alte Kapelle.

Der freistehende Glockenturm, der zuvor ein Wehrturm eines spätrömischen Binnenkastells war, bildet den Ankerpunkt im Südwesten. Im Osten erstreckt sich der, im spätgotischen Stil, gebaute Chor. Das Innere der Kirche überzeugt durch prunkvolle und majestätisch anmutende Rokoko-Verzierungen. Im späten 18. Jahrhundert wurden Glockenturm und Chor mit Bassgeigenfenster zu einem Monument verbunden … und so präsentiert sich die alte Kapelle auch heute noch.

  •  erstmals erwähnt: 875
  • erste Erneuerung: 1002-1004

Die steinerne Brücke

Regensburg liegt an der mächtigen Donau … und um die eine mit der anderen Flussseite zu verbinden, bedarf es Brücken. Davon gibt es in der Stadt in Bayern ziemlich viele. Doch keine ist so alt und erhaben wie die steinerne Brücke. Denn eine solche Brücke zu bauen, war im Mittelalter keine Selbstverständlichkeit.

Gebaut wurde das heutige Monument zwischen 1135 und 1146. Langezeit galt dieser Übergang als der Einzige. Das hatte und hat repräsentativen Charakter, denn die Brücke war auch von ökonomischer Bedeutung. Diese Bedeutung schlägt sich in den, im 12. und 13. Jahrhundert errichteten drei Türmen nieder, von denen zwei an der Auffahrt und einer am 12. Pfeiler der Brücke stationiert sind. Heute ist allerdings lediglich einer der drei damaligen Wahrzeichen Regensburgs erhalten.

Das Ostentor

Erbaut wurde dieses östliche Stadttor Ende des 13. Jahrhunderts und galt als ebenen jenes. Es ist im frühgotischen Stil erbaut und gilt als einer der am besten erhaltenen Stadteingänge in ganz Deutschland. Zudem ist das Ostentor architektonisch eingebunden in den originalen Stadtgrundriss. Es ist Anker- und Endpunkt der damaligen Ostengassen.

Allein dies verleiht ihm unglaublichen Anschauungswert. Auch heute lädt das Ostentor Besucher und Touristen dazu ein, die Altstadt zu erkunden.

Der Goldene Turm

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde dieses viergeschossige Bauwerk errichtet. Doch bereit 50 Jahre später wurde der Goldene Turm auf 50 Meter ausgebaut. Es ist ein profaner Turm, ohne jegliche Bedeutung … und doch einer der höchsten Türme der Stadt, wie auch einer der Bekanntesten. Heute fallen die meisten in der Gotik gebauten Türme nicht mehr im Stadtbild auf. Nicht so aber der Goldene Turm.

Die Stadel

Doch nicht nur Sakralbauten, Türme und Tore prägen das Stadtbild Regensburg. Auch Nutzbauten sind aus der Zeit des Mittelalters erhalten geblieben. Besonders nennenswert sind hier die Lagerhäuser, die im 16. und 17. Jahrhundert zur Lagerung von Salt, Wein und Getreide wie auch Baumaterialien, errichtet wurden.

Diese Stadel zeichnen sich nicht nur durch ihre besondere Größe aus, sondern auch durch ihre raffinierte kunsthandwerkliche Ausstattung. Heute erfüllen sie nicht mehr ihren damaligen Zweck. Bewundern kann man sie trotzdem. Denn sie werden mit Liebe und Sorgfalt gepflegt und gehegt.

Regensburg und seine Baudenkmäler. Ein abschließendes Fazit

Regensburg hat so viel zu bieten. Nicht umsonst ist die Altstadt Weltkulturerbe … und die hier vorgestellten Denkmäler sind nur eine kleine Auswahl dessen, was die Stadt im Süden Deutschlands alles zu bieten hat. Um die volle Schönheit erahnen zu können, da bedarf es schon eines ausgiebigen Besuches.